Termin im Bezirksamt - Spandau / Abt. Weiterbildung und Kultur 19.02.2024

Wir konnten dem zuständigen  Hrn. Albert abermals usere Projektion vorstellen und stellten erfreulicherweise fest, dass sich, auch auf unseren Vorschlag hin,

im Vorfeld mit der Materie auseinandergesetzt wurde. Herr Albert sicherte uns zu, den abermaligren Kontakt mit der BImA zu suchen um die ungeklärten

Fragestellungen unseres Vereins eventuell nochmals zu verdeutlichen.

Der zugelassene Zerfall öffentlichen Eigentums durch Bundesbehörden im Zusammenhang mit einem Verkauf an das Land Berlin ist u.E. nicht zulässig,

nicht nachvollziehbar und auch volks-wirtschaftlich völlig unsinnig.  Herr Albert möchte sich innerhalb kurzer Zeit bei uns zurückmelden und uns mitteilen

in wie fern das Bezirksamt ein Einlenken der BImA erreichen konnte.

 

Aus der Traum?

Gerade als sich die Kommunikation zwischen dem Bezirksamt und unserem Verein durch das Gesprächsterminangebot desselben zum 19.02.2024

 ( 10h / Hrn. Albert  ) entwickeltn sollte  und das BA uns im vorherigen Schreiben v. 18.12.2023 eine Unterstützung in der Kommunikation mit der BImA

ermöglichen wollte, erreichte uns eine E-Mail der BImA, an die folgendes Schreiben angehangen war:

 

Somit hat die BImA uns vorerst die Möglichkeiten genommen unser Projekt umzusetzen, das Gebäude durch einen Verein erhalten zu können und vor dem völligen Zerfall zu retten, genommen. Die Argumentationen in dem Schreiben sind aber, zu unserer Verwunderung völlig unbelegt und undefiniert.

Wir beabsichtigen die Damen und Herren von der BImA weiterhin in die Pflicht zu nehmen unser aller Eigentum zu erhalten und nicht wie bisher,

dem Verfall wohlwollend bei Seite zu stehen mit der Begründung der wirtschaftlichen Möglichkeiten.

Deswegen sehen wir dem Termin mit dem Bezirksamt Spandau am 19.02.2024 um so erwartungsvoller entgegen.

Weitere Gespräche mit BImA und dem Bezirksamt Spandau / Amt f. Weiterbildung und Kultur

 

Nach dem Termin v. 18.12.2024 im BA Spandau, vetreten durch die Stadträtin Frau Dr. Brückner,  ist uns nun von dort ein Schreiben zugesandt worden,

welches uns erfreut in die Zukunft blicken lässt:

 

Dazu haben wir nun die Gelegenheit bekommen Mitte des Monats im Bezirksamt Spandau unser Anliegen, das Haus 13 auf Eiswerder als alternativen Kulturort zu generieren, darzulegen und zusätzlich das Angebot des BA mit uns in einen konstruktiven Dialog ( Trialog wenn die BImA mitmacht ) zu treten.

 

Eine zusätzliche  Option die weitere Entwicklung positiv dokumentieren zu können wäre dann die Beantwortung des Fragen-Kataloges an die BImA

( siehe weiter unten / frühere doku ),

der bei der Begehung des Gebäudes am 23.10.2023 übergeben wurde und mit Zusage des Hrn. Puppe ( FM 1412 ) v. 22.01.2024 mit vierzehntägiger Frist  beantwortet werden soll.

Wir sind gespannt ob und in wie fern die Institutionen bereit sind neue, und mit Sicherheit bessere Wege der interkulturellen Kommunikation zu gehen.

Auf das alternative Spandau, die alternative Seele und die humanistische Gemeinschaft.

 

13585 Berlin-Spandau, 01.02.2024

 

Termin mit der Stadträtin Frau Brückner / 18,12,2023

Das Gespräch mit der Stadträtin in ihrem Büro verlief u.E. relativ positiv. Wir konnten Frau Brückner zwar vermitteln, dass die Dringlichkeit unseres Anliegens, das Haus 13 auf Eiswerder, vorzeitig durch Verpachtung an einen Verein und Instandsetzung durch diesen, weiterhin besteht und ein fortwährender Verfall des Gebäudes volks-wirtschaftlicher Unsinn wäre, da zukünftige Sanierungen vom Eigentümer ( dann das Land Berlin / BA Spandau ) zu tragen wären und somit den Haushalt teurer zu stehen kommen würden. Jedoch waren Ihre Bedenken, insbesondere die Unterstützung unseres Anliegens gegenüber der BImA, dann doch größer als der Willen das Projekt als sinnvoll zu erachten. Das Totschlag-Argument "wir haben ja gar keine Gelder für sowas..." wurde aus der Institutions-Kiste geholt ( eine prima Argumentation den Zerfall öffentlichen Eigentums weiterhin nicht zu stoppen), zudem wurde argumentiert dass der Brandschutz ja viel zu teuer wäre und das Gebäude ja noch im Besitz der BImA sei, und überhaupt, sie könne sich ja nicht öffentlich für einen bestimmten Verein einsetzen, da das ja dem Neutralitäts-Gebot staatlicher Institutionen widersprechen würde... 

Alles schön und schlecht soweit. Zumindest machte sie uns das Angebot auf das ihr durch uns übergebene Anschreiben möglichst vor der ersten BVV in 2024

zu antworten. Im folgenden haben wir das besagte Schreiben angeführt:

 

Zentrum alternativer Kulturen g.n.e.V.
c/o Mueller
Körnerstraße 9
13585 Berlin


Sehr geehrte Frau Stadrätin Dr. Brückner.
Anlässlich unseres heutigen Termines in Ihrem Hause möchten wir Ihnen eine Informationsmappe
zu den Tätigkeiten und den Zielen unseres Projektes/Vereines zukommen lassen.
Wir haben Ihnen zudem einige Stichpunkte zur optionalen Unterstützung unseres Vereines Ihrerseits
und Fragen zu der Thematik formuliert.
Wir stellen uns vor, dass Sie als bezirkliche Institution, und nach dem Verkauf des besagten
Objektes zuständiger Vermögensträger des Grundstückes, vorab mit der BImA, dem jetzigen
Eigentümer, und uns als Verein einen runden Tisch bilden könnten um den Zerfall des Gebäides zu
beenden und die zukünftife Nutzung desselben zu gewährleisten.
Durch den stetig fortschreitenden Zerfall des Hauses 13 würden die volks-wirtschaftlichen
Auswirkungen unverhältnismäßig negativ ausfallen, heißt, die Kosten und Aufwendungen durch
Arbeitskraft würden sich überproprtional erhöhen, was nicht unbedingt in Ihrem Interesse liegen
sollte. Die zuständigen Institutionen ( jetziger Eigentümer und zukünftige Vermögensträger ) sollten
u.E. die Möglichkeiten schaffen, mit unserem Verein zusammen, eine Wiederherstellung der
Verkehrs-Sicherheit des Gebäudes und eine mögliche Nutzung desselben durch unseren Verein,
bis zum eventuell noch Jahre dauernden Abschlusses des Verkaufsvorganges, zu ermöglichen.
Das sollte möglicherweise Konsens sein und logisch erscheinen.
Dazu mlchten wir Sie höflich anfragen:
1. Welche Maßnahmen könnte sich das Bezirksamt, Abt. BKSuF, vorstellen um unseren Verein
in der Kommunikation mit der BImA zu unterstützen?
2. Könnte sich das Bezirksamt, Abt. BKSuF, vorstellen die BImA, FM 1412, direkt zu
kontaktieren um Gespräche zwischen den Akteuren anzufragen?
3. Wie steht das Bezirksamt, Abt. BKSuF, generell zu dem Zustand des besagten Gebäudes und
dem Anliegen unseres Vereines? Sieht das BA, Abt. BKSuF, die Planungen und
Vorstellungen unseres Vereines als förderungswürdig und als positive mögliche
Bereicherung der Spandauer Kultur-Landschaft ?
Wir hoffen Sie können uns vor der ersten BVV im Jahre 2024, zu den Fragen und den im Schreiben
angedeuteten Möglichkeiten einer Lösung der Problematiken, Auskunft erteilen.
Sie werden verstehen, dass eine zeitnahe Bearbeitung des Vorganges Ihrerseits für uns von größter
Bedeutung ist, da wir unsere Planungen auch nach den Ergebnissen der Entwicklung richten
müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Mackowiak
1. Vorsitzender / Zentrum alternativer Kulturen g.n.e.V

 

HINWEIS: Wir haben dem interessierten Leser unter KONTAKT unsere Konzeption eingestellt.

 

 

BImA und Bezirksamt zeigen Kommunikationsbereitschaft

Unsere Bemühungen zur weiteren Kommunikation unseres Anliegens, auf der Insel Eiswerder ein Zentrum alternativer Kulturen zu erschaffen, zeigen erste Erfolge.  Herr Puppe vom Facility-Management der BImA hat uns die Bearbeitung unseres Anschreibens ( s.u. ) zugesagt. Frau Brückner, Stadträtin f. Weiterbildung und Kultur sowie stellvertretende Bürgermeisterin Spandaus, hat nun auch einen Termin zur Eruierung möglicher Optionen einer Kooperation zwischen den Institutionen und unserem Verein angeboten. 

Darüber sind wir natürlich sehr erfreut, eventuell sehen die Institutionen ein, dass der weitere Verfall des Gebäudes Haus 13 , welches ja nach dem Verkauf an das Land Berlin laut B-Planänderung im Kulturbereich angesiedelt werden soll, so nicht weiter vertretbar ist.

Unser Angebot den Erhalt des Gebäudes durch Kooperationsverträge mit unserem Verein umzusetzen erscheint da doch als sinnvolle ALTERNATIVE.

Wir werden neuch über die weitere Entwicklung informieren.

Berlin-Spandau , Nikolaus 2023

 

 

23.10.2023 - Begehung des Objektes Haus 13 / Eiswerder mit der BImA

Die erneute Nachfrage per Email an die BImA trug letztendlich erste "Früchte". Der zuständige Sachbearbeiter des Facility-Managements, Hr. Puppe,

ermöglichte es uns das Objekt abermals zu begehen. Im Beisein weiterer Mitarbeiter der BImA konnten wir das Gebäude erneut in Augenschein nehmen.

Leider hat sich der Zustand des Gebäudes, wie erwartet, stark verschlechtert. Deswegen haben wir Hrn. Puppe zur weiteren Bearbeitung folgendes Anschreiben mitgegeben:

 

An die 13585 Berlin, 23.10.2023

Betreff: Begehung des Gebäudes Haus 13 / Eiswerder Straße 15 / 13585 Berlin

mit Hrn. Puppe – FM

 

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Puppe.

 

Hiermit überreichen wir Ihnen im Rahmen der Begehung des o.a. Objektes einen Fragenkatalog

zur Feststellung des IST-Zustandes des Gebäudes.

Wir bitten Sie uns die benötigten Informationen zur Verfügung zu stellen um in einen eventuell zustande kommenden Kooperationsvertrag, zwischen Ihrer Institution und unserem Verein, einfließen zu können.

 

1. Wie und wann wurde die nicht vorhandene Verkehrs-Sicherheit des Objektes festgestellt?

  1. Wann wurde für das o.a Objekt die letzte nach den RÜV vorgesehene Begutachtung des Objektes durchgeführt?

  2. Welche Mängel wurden dabei entdeckt, die eine nicht gegebene Verkehrs-Sicherheit manifestieren?

  3. Wäre eine Beseitigung der verkehrs-sicherheits-relevanten Mängel, nach zustande kommen eines Übergangs-Nutzungs-Vertrages ( Kooperationsvertrages mit unserem Verein ), umsetzbar?

  4. Wäre die BImA bereit, während der Umsetzung der Beseitigung der verkehrs-sicherheits-relevanten Mängel, die zur Abfuhr eventuell anfallender Bau-Abfälle benötigten Maßnahmen zu ergreifen?

  5. Wäre die BimA bereit, die zur Umsetzung der Herstellung der Verkehrs-Sicherheit durch unseren Verein benötigte Energie ( Baustrom / Generator ) zur Verfügung zu stellen?

  6. Könnte sich die BImA vorstellen, während der Instandsetzung / Wiederherstellung der Verkehrssicherheit durch unseren Verein, eine provisorische Pacht von 1€ und nach der Herstellung der Verkehrssicherheit durch unseren Verein eine Übergangsnutzungs-Pacht von max. 50€ zu veranschlagen?

Die Stadrätin für Kultur, Bildung und Sport, Fr. Brückner, hat uns eröffnet, dass nach getätigtem Abschluss des Verkaufes des o.a. Geländes/Gebäudes durch die BImA an das Land Berlin eine Ausschreibung zur Ermittlung des zukünftigen Betreibers des Gebäudes durchgeführt würde.

Deshalb wäre es für uns entscheidend, durch einen Kooperationsvertrag mit Ihrer Institution, unseren Verein als verlässlichen und somit möglichen Betreiber zu postionieren.

Wir hoffen auf positive Entscheidungen Ihrer Institution zu dem Ihnen vorgelegten Fragen-Katalog

und würden uns außerordentlich freuen bis Ende November 2023 von Ihnen eine Beantwortung desselben zu erhalten da wir bis Ende des Jahres im Bezirksamt-Spandau zu unserem Anliegen, bei einem Termin dort, gerne zu den tatsächlichen Umständen dieses Vorhabens Stellung beziehen würden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

i.A. des Zentrum alternativer Kulturen g.n.e.V.

M. Mackowiak / 1. Vorsitzender

 

Bestätigung des Erhaltes dieses Schreibens:

 

 

N. PUPPE / FM-BImA-Berlin

Berlin, 23.10.202

Wir hoffen, dass die BImA zumindest der Zusage einer Bearbeitung nachkommt, die äußere Verkehrssicherheit wieder herstellen zu wollen und zu prüfen welche berkehrs-technischen Untersuchungen am Gebäude getätigt wurden und in Zukunft zu tätigen sind.

Wir werden den weiteren Fortgang dann dolumentieren.

 

 

Es geschehen noch Wunder....

 

Die Stadträtin für Weiterbildung und Kultur, Fr. Brückner, hat sich auf unsere Bemühungen zu einem Termin im Bezirksamt gemeldet.

Sie versucht uns noch in diesem Jahr in ihrem Hause einen Termin zu ermöglichen, ein Hr. Klein soll sich dann dazu mit uns in Verbindung setzen...

Wir hoffen da auf eine konstruktiv-sachliche Option den zuständigen Institutionen unsere Anliegen und Vorstellungen zu einer Nutzung der leerstehenden BImA-Gebäude auf Eiswerder darzulegen.

Wir werden über die weitere Entwicklung berichten.

 

Tag des Sozialen, Gesunden und Internationalen Spandau / 23.09.2023

Am Sonnabend den 23.09.2023 werden wir mit einem Info-Stand ( 42 ) auf dem o.a. Spandauer Festtag vertreten sein.

Somit können wir endlich zentral einer breiteren Öffentlichkeit die Problematiken des Leerstandes der Spandauer BImA-Liegenschaften  erläutern und unsere Lösungs-Ansätze dazu vorstellen.  Wir wären höchst erfreut, wenn sich an unserem Stand nicht nur Interessierte sondern auch sympathisierende Menschen einfinden könnten um unser Anliegen zusätzlich zu unterstützen.

Wir werden an dem Stand Informationen zu dem und Vorstellungen des Verein/s präsentieren und den Anwesenden gerne in Gesprächen zur Verfügung stehen.

 

 

Auf Grund der unbefriedengenden Reaktionen  ( eigentlich keine ) der politisch Verantwortlichen des Bezirks erlaubt sich der 1. Vorsitzende am 

Donnerstag,, den  07.09.2023, zur ersten Bezirksverordnetenversammlung nach der "Sommerpause", den Verordneten auf ihrem Weg ins Spandauer Rathaus

vor dem Eingangsbereich desselben erneut das Anliegen des Vereins zu präsentieren.

Dies wird dann eine der ersten direkten Aktionen sein, von denen wir vormals geschrieben hatten.

Wenn das System nicht reagiert werden wir zur analogen Umsetzung unseres Projektes schreiten.

Ein abermaliger Versuch unseres Vereins die politisch Verantwortlichen zu Stellungnahmen zu bewegen blieb erfolglos.  Diese erneute Anfrage an die in der Spandauer BVV vertretenen Fraktionen blieb bis dato 03.09.2023 unbeantwortet:

 

Keine Reaktion....

Unser Anschreiben an die politisch verantwortlichen Institutionen im Bezirk, mit der Bitte um Stellungnahme zu unserem Projekt, wurden bis dato nur von einer Partei beantwortet, der CDU !!!!! ( siehe Text )

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

uns hat Ihr Schreiben bezüglich der Einrichtung eines Zentrums für alternative Kulturen auf der Insel Eiswerder erreicht. Leider können wir Ihr Anliegen nicht unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Arndt Meißner

Fraktionsvorsitzender

 

An der Aussage dieser Partei, die sich selbst als christlich-demokratisch bezeichnet, lässt sich die mentale Verfasstheit weiter Teile der Gesellschaft ablesen.

Eine Ablehnung jeglicher progressiver Entwicklung,  alternativer Projekte und eine  im Umgang mit unkonventionellen Vorstellungen offensichtliche Abneigung scheint in der Mitte der Gesellschaft etabliert worden zu sein.  Diese Entwicklung lässt uns erschrecken, die fehlenden Reaktionen der anderen "demokratischen Parteien" wirft ein düsteres Licht auf die Fähigkeiten derselben, zu erkennen, dass ein gesellschaftliches Umsteuern dringend nötig wäre.

In ihrer Ignoranz gegenüber dem Souverän des Staates lassen diese Gruppen von Menschen sämtliche Sensibilität für einen normalen kommunikativen Umgang miteinander vermissen. Keine Eingangsbestätigungen für unser Anschreiben, Negierung einer Reaktion, dies lässt uns leider zu dem Ergebnis kommen, dass konservative und anti-demokratische Verhaltensformen in unserer Gesellschaft zum Standard geworden sind. Eine unmögliche Art und Weise mit den Anliegen von Menschen unzugehen, die sich für eine vielfältige, offene, alternativ-soziologische Gesellschaft einsetzen wollen.

Keine guten Vorraussetzungen für eine progressive Weiterentwicklung der bürgerlichen Gemeinschaft.

Weder SPD, die LINKE, die Grünen, die Tierschutzpartei, die FDP, der Bezirksbürgermeister noch die zuständige Bezirksstadträtin für Kultur waren bereit oder Willens auf unser Anschreiben zu reagieren, obwohl diese dazu über einen Monat Zeit gehabt hätten, sehr arm.

Was soll uns dies sagen?

Es war nicht ihre Idee, ihr Projekt, ihre Vorstellung, sie kochen nur ihre eigenen Süppchen, verfolgen nur ihre eigenen Interessen und sie geben einen feuchten Kehricht auf das, was andere Menschen vorschlagen? Ist das die Realität in der wir uns befinden?

Das stimmt uns nicht nur traurig sondern weckt unseren Kampfgeist. Wenn sie uns so behandeln, ignorieren und ausblenden, wird uns eventuell in Zukunfz nur der Weg der direkten Aktion bleiben....was nicht unser Ziel war!!!!

 

Wir hoffen, das sich die angesprochenen Parteien noch zu unserem Anliegen äußern, wir werden das erneut dokumentieren.

Berlin-Spandau Ende Juli 2023

 

 

 

 

Unser nächster Versuch eine Lösung der bestehenden Problematik des Leerstandes des Gebäude 13 auf Eiswerder zu erreichen.

Die politischen Gruppen im Bezirk, die Parteien in der BVV-Spandau sind angehalten sich dazu zu äußern.

Wir sind gespannt ob sie sich ähnlich wie die BImA verhalten oder aber sich auf eine Stellungnahme einlassen....

 

An den Bezirksbürgermeister v. Berlin-Spandau ( Hrn. Bewig ), die Fraktionen in der Bezitksverordnetenversammlung Spandau ( CDU, SPD, Grüne, TSP, LINKE, FDP ), die Kulturstadträtin v. Spandau ( Fr. Brückner ), den Fachbereichsleiter der Abteilung Kultur Spandau ( Hrn. Hartmann ).

 

Sehr geehrte Damen und Herren.

 

Wir wollen Ihnen mit diesem Schreiben nochmals unsere Intention und Ausrichtung darlegen um Ihre Ansichten zu unserem Vorhaben zu eruiren.

Unser Anliegen und unsere Vorstellungen haben wir Ihnen im Oktober bei einer Einwohneranfrage dargelegt. Da wir uns zu diesem Zeitpunkt noch in Gründung befanden, konnten wir keine konkreten Aussagen gegenüber den Verantwortlichen tätigen.

 

Das ist seit dem 02.03.2023 anders.

 

Wir sind nun steuer-rechtlich angemeldet und haben den Status der Gemeinnützigkeit auf Probe bis zur ersten jährlichen Steuererklärung.

 

Es geht um die Bebauungsplanungen im Bereich Eiswerder-Insel. Der nord-östliche Teil dieser Insel soll im Rahmen des Verdichtungsausgleiches durch Wohngebäude im Bezirk durch das Land Berlin von der BimA erworben werden.

Dazu standen wir in Kontakt mit Hrn. Kreft von der Senatsverwaltung f. Stadtentwicklung / Ref. II,

der uns feundlicherweise die benötigten Daten ( Bebaungsplan, Nutzungsplan, B-Plan-Änderung )

zur Verfügung stellte.

In den Planungen, insbesondere ihren letzten Änderungen, ist das Gebäude Haus 13 im Bereich Kultur eingeordnet. Deswegen hatten wir im letzten Jahr, zusammen mit der Fraktion der LINKEn,

nach Anfrage bei der BimA, eine Begehung des Gebäudes mit dem zuständigen Hausmeister, Hrn. Oguz durchgeführt. Anschließend baten wir die BimA uns die eventuellen Parameter einer Verpachtung zu benennen um das Gebäude, eventuell in Kooperation mit der BimA, in Stand zu setzen. Dabei stellte sich heraus, dass die BimA nicht verpachten wollte, da die Verkehrssicherheit nicht gegeben wäre.

 

Das Gebäude Haus 13 steht seit mindestens 15 Jahren leer, verfällt, wird von einer staatlichen Institution wie der BimA dem Verfall preisgegeben, alle Versuche mit der BimA als Eigentümer eine Lösung dieses unmöglichen Zustandes herbeizuführen wurden ignoriert.

Die letzte Anfrage dazu ist auf unserer Webseite einzusehen und blieb bis dato unbeantwortet.

 

Wir wollen nun von Ihnen erfahren:

 

Welche Lösungen der Thematik schlagen Sie vor?

Welche Institutionen wären bereit, mit dem Verein und zusammen mit der BimA ein Lösungskonzept zu erarbeiten?

Sind Sie überhaupt interssiert an einem „Zentrum alternativer Kulturen“? ( Anbei: Konzeption )

Der Verfall des Gebäudes Haus 13 ist in folgendem Kontext völlig inakzeptabel.

 

Ein Gebäude, welches nach dem Erwerb durch das Land Berlin und die anschließende Verwaltung durch das Amt für Weiterbildung und Kultur, dem Bereich Kultur zur Verfügung gestellt werden soll, wird ungenutzt seinem Schicksal überlassen, obwohl ein Verein ( damals in Gründung ) seit über einem Jahr versucht alle möglichen, eventuell zuständigen Institutionen zu bewegen sich mit diesem zusammen für eine der Allgemeinheit nützliche Lösung einzusetzen.

 

Alternative Lebensräume wurden in den letzten Jahrzehnten abgebaut, besetzte Häuser geräumt, Wohnprojekte vernichtet, Wagenburgen aufgelöst, die Übungsräume auf Eiswerder ( Hr. Kolpack )

durch Lofts ersetzt, das JWD mußte nach „gerichtlich-demokratischer“ Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes seine Pforten schließen da der Mega-Neu-Umbau-Eigentümer des alten Speichers wegen Brandschutz geklagt hatte...obwohl ja eigentlich beim Umbau/der Sanierung desselben Speicher-seits das Problem hätte gelöst werden müssen, oder?

So werden mit unserem „Rechts-System“ immer mehr alternative Kulturorte Orte der kulturellen Hegemonie geopfert. Die Liste der beseitigten Objekte und Projekte ist lang.

 

Keine alternativen Umsonst&Draußen-Konzerte mehr, so wie in den achtziger Jahren, alles nur noch I-Phone gesteuerte Jugendliche, die sich wundern, wenn mensch ihnen erklären möchte, dass das Fahrrad nicht unbedingt in die Pflanzen für die Bienen gestellt werden müsste wenn sie schon am Wasser sind. Die Gesellschaft bemerkt anscheinend gar nicht, dass sie sich in eine autokratische

Mainstream-Bewegung verwandelt hat, welche die Diversität der sozio-kulturellen Strukturen nach und nach zerstört. Diese anti-sozialen Denk-Strukturen führen widerum zu Wahlbekundungen bestimmter Menschen, die sich dann natur-gemäß im rechten Spektrum der Gesellschaft bewegen. Aus diesem Grunde ist dieses Schreiben explizit nicht an die „AfD“ geschickt worden.

 

Wir erwarten von allen Menschen, die sich Demokraten nennen nichts weniger als die unvoreingenommene Prüfung unseres Anliegens und setzen uns für die Schaffung eines alternativen Kulturraumes auf Eiswerder ein.

Dazu brauchen wir die Unterstützung aller humanistisch-sozialen Kräfte und der demokratischen Parteien, welche sich dieser Prämisse zuordnen.

 

Bitte äußern Sie sich bis spätestens Ende Juli 2023 zu den besagten Fragen.

Sie können uns per Mail unter lebenundarbeiten@gmx.net anschreiben

oder sich schriftlich an unsere Adresse wenden:

Z.a.K. g.n.e.V.

Körnerstraße 9

13585 Berlin

 

Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen

 

13585 Berlin, 27.06.2023

 

 

 

 

24.04.23

Gut einen Monat nach unserem Anschreiben hat sich die BImA noch nicht zu den angesprochenen Problematiken und möglichen Lösungen geäußert.

Deswegen führen wir, auch um abermals auf unser Anliegen öffentlich hinzuweisen, die folgende Veranstaltung ( mit freundlicher Unterstützung

des KLANGHOLZ e.V. / Trommeln und Klanghölzer ) durch:

 

 

BImA in die Pflicht

 

Nach unserer Gründung am 02.03.23 sind wir erneut schriftlich an die Bundesanstalt für Immobilien-Aufgaben herangetreten und haben unsere Vorstellung zur

Erhaltung des Gebäudes 13 auf der nördlichen Eiswerder-Insel dargelegt ( 13.03.23 ). Diese wäre eine Kooperation der BImA mit uns, einem gemeinnützigen nicht-eingetragenen Verein um den Zerfall durch Instandsetzung zu beenden.

Wir haben in dem Anschreiben einen Termin angefragt, bei dem die weiteren Parameter der Kooperation eruiert werden könnten.

An die
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Direktion Berlin
Facility Management -FM 1412-
Fasanenstraße 87
10623 Berlin
Objekt: Eiswerderstraße 15 / 13585 Berlin / Gebäude Haus 13 – Wiederherstellung der
Verkehrssicherheit in Kooperation mit einem gemeinnützigen Verein und Schaffung der Optionen
einer weiterführenden kulturellen Nutzung nach Verkauf an das Land Berlin
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Purar.
Wie Sie unserem Schriftverkehr aus 2022 entnehmen konnten beabsichtigen wir den Zustand des
o.a Gebäudes, in Kooperation mit den jeweiligen Eigentümern, so zu verändern, dass eine
zukünftige kulturelle Nutzung gewährleistet wäre.
Sie haben damals erklärt, dass die Problematik der nicht vorhandenen Verkehrssicherheit einer
Verpachtung entgegenstünde.
Sie haben dadurch bestätigt, dass Sie das Gebäude 13 nach den Richtlinien für die Überwachung
der Verkehrssicherheit von baulichen Anlagen des Bundes ( RÜV ) zweitrangig behandeln.
Das mag sich aus Sicht des Landes Berlin beim Verkaufspreis des Gebäudes positiv auswirken, ist
jedoch in Bezug auf die Erhaltung der Bausubstanz, und somit seiner zukünftigen Nutzung,
suboptimal.
Da der angesprochene Bereich laut B-Plan-Änderung des FNP zukünftig dem Sektor Kultur
zugeordnet sein soll, wäre es volkswirtschaftlich sinnvoll, die verbleibenden Zeiträume zu nutzen
um das Objekt sozusagen für seine zukünftige Nutzung vorzubereiten, explizit, in Kooperation mit
einem gemeinnützigen Verein, wieder verkehrssicher zu machen.
Eine von uns im Januar initiierte Mahnwache auf dem Gelände wurde von den Anwohnern,
Pächtern und ansässigen Vereinen als durchaus nachvollziehbar empfunden.
Diese Menschen konnten nicht verstehen weshalb eine Institution, welche ja die Bundesrepublik
Deutschland vertritt, als solche nicht mit dem Souverän derselben kooperieren mochte.
Auch deshalb haben wir diesen Verein gegründet, Ihnen die Möglichkeit zu bieten Ihrer
Verantwortung für den Erhalt des genannten Gebäudes nachzukommen und durch eine Kooperation
mit uns den Zerfall des Objektes zu beenden.

Weil die Antwort der BVV auf unsere Bürgeranfrage an die zukünftig zuständige Behörde, BA
Weiterbildung und Kultur, unzureichend war das Problem zu lösen, sind Sie als aktueller
Eigentümer somit für die weitere Entwicklung verantwortlich und primär unser Ansprechpartner.
Wir würden Ihnen dazu ein Treffen in Ihrem Hause vorschlagen um Ihnen unsere Vorstellungen
näher zu erläutern unter welchen Parametern diese Kooperation funktionieren würde.
Bitte teilen Sie uns zeitnah mit in wie fern Sie bereit wären uns dazu einen Termin zu gewähren.
Mit freundlichen Grüßen

Bis dato hat sich die BImA leider noch nicht geäußert, was uns aber nicht von weiteren Aktionen und Planungen abhält.

 

Wir möchten an dieser Stelle auf eine Support-Aktion der Künstlerin Frau Dahl hinweisen. Sie hat uns auch tatkräftig bei unserer Mahnwache geholfen.

Schaut doch bitte unter www.anjadahl.de in wie fern ihr das unterstützen könntet.

Bildrecht/copyright: A. Dahl

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